Gebäude prüfen
Rückstauklappen kontrollieren, Lichtschächte abdichten, Öltank verankern. Einmal im Jahr reicht.
Die vier Meldestufen — was sie bedeuten und was jetzt zu tun ist.
Die Meldestufe sagt, was im Gelände passiert — nicht, wie hoch das Wasser steht.
Stellenweise kleinere Ausuferungen.
Beobachten. Pegelstand im Blick behalten, sonst nichts zu tun.
Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen.
Fahrzeuge aus Uferlagen wegfahren, Umleitungen einplanen.
Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen.
Keller räumen, Öltanks sichern, Strom in gefährdeten Räumen abschalten.
Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich.
Anweisungen der Einsatzkräfte befolgen. Keller und Tiefgaragen meiden.
In dieser Reihenfolge — jeder Schritt braucht den vorigen.
Feuerwehr 112
Polizei 110
Bei Gefahr für Menschen zuerst anrufen, dann handeln.
Aktuellen Wasserstand und Vorhersage bei der Hochwasservorhersagezentrale ansehen. Sie meldet früher als jede Beobachtung am Ufer.
Autos aus Uferlagen und Tiefgaragen holen, Gartenmöbel und Gasflaschen sichern. Alles, was schwimmt, wird zum Rammbock.
Wertsachen und Papiere nach oben. Sicherungen für Kellerräume herausnehmen, Öltank gegen Auftrieb sichern.
Warn-Apps und Lautsprecherdurchsagen verfolgen. Anweisungen von Feuerwehr und Polizei gehen allem anderen vor.
Vorher erledigt, kostet es eine Stunde.
Rückstauklappen kontrollieren, Lichtschächte abdichten, Öltank verankern. Einmal im Jahr reicht.
Papiere, Medikamente, Taschenlampe, Powerbank und Wasser für drei Tage — griffbereit im Erdgeschoss.
Wer wohnt allein, wer braucht Hilfe beim Räumen? Zwei Telefonnummern reichen für den Anfang.
Die Hochwasservorhersagezentrale veröffentlicht Wasserstände und Vorhersagen laufend. Zusätzlich warnen die Warn-Apps NINA und Katwarn sowie der Rundfunk.
Nur mit der Zusatzvereinbarung „Elementarschäden“. Die normale Wohngebäudeversicherung deckt Überschwemmung nicht ab — nachsehen lohnt sich vor dem nächsten Ereignis.
Nein. Schon 30 Zentimeter Wasser heben einen Pkw an, und unter der Oberfläche fehlen Schachtdeckel. Umfahren statt durchfahren.
Die Feuerwehr arbeitet nach Dringlichkeit: erst Menschen, dann kritische Infrastruktur, dann Gebäude. Auf Hilfe beim eigenen Keller sollte niemand die Planung stützen.
Diese Seite erklärt die Stufen. Welche gerade gilt, steht bei der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg.
Aktuelle Pegelstände ansehen — öffnet in neuem Fenster